Einzug in Jerusalem: Geschichte der Kontraste

veröffentlicht 29.03.2026, KG Frücht

Beim vorgezogenen ökumenischen Palmsonntagsgottesdienst mit Eselprozession am 22. März 2026 erzählten Prädikantin Stephanie Heil und Matthias Lambrich, Wortgottesdienstleiter und Mitglied des Pfarrgemeinderats St.Martin-St.Damian, die kontrastreiche Geschichte von Jesu Einzug in Jerusalem gleichermaßen verständlich für Kinder und Erwachsene.

Besondere Unterstützung fanden sie dabei in Esel Elsa von der Forstmühle Braubach und einem anschaulichen Schattenspiel aus Eselperspektive, das die Familien Winkels und Höfer vorbereitet hatten. Zusammen mit bunten Bildern zum Anschauen unterwegs auf dem Prozessionsweg wurde so das Thema von Palmsonntag Kindern nahegebracht.  

In der als Predigt dienenden Unterhaltung zwischen Stephanie Heil und Matthias Lambrich ging es um den Kontrast, der an Palmsonntag deutlich wird und vom feierlichen Empfang Jesu in Jerusalem bis zu seinem Tod am Kreuz führt und die Karwoche einläutet. Statt erwarteter Machtinsignien kommt der vermeintliche König Jesus zum Reden und Zuhören, statt auf dem Pferderücken reitet er auf dem Tier des Volks, dem Esel, statt Pracht darzustellen teilt er gerne mit anderen Menschen, statt einer Erhöhung auf dem Thron, kommt dieser König mitten unters Volk, auf die Straße, statt Soldaten auf seinen Befehl in Kriege zu schicken, ruft er zu Frieden und wertschätzendem Umgang miteinander um.

Musikalische Unterstützung kam vom Posaunenchor Dausenau und Organistin Hannelore Syre.