Wir begrüßen Sie auf der Internetseite der Ev. Gesamtkirchengemeinde Frücht-Friedrichssegen. Neben evangelischen Einwohnern aus Frücht und Friedrichssegen gehören auch die Menschen aus den Orten Nievern und Miellen zur Gemeinde. Wir sind ökumenisch offen und freuen uns, wenn Menschen anderer Konfessionen und Religionen mit uns ins Gespräch kommen.
Hier auf unserer Startseite erwarten Sie die Neuigkeiten, die nächsten Termine und Informationen zu Veranstaltungen und Themen, die sich übers Jahr ereignen. Zu allem laden wir Sie herzlich ein, reinzuschauen, mitzumachen, sich einzubringen, teilzunehmen oder zuzuhören.
Auf der Gemeindeversammlung der Kirchengemeinde Frücht-Friedrichssegen am 21. Juni 2026 im Anschluss an den Gottesdienst wurde bekanntgegeben, dass sich die aus beiden Gemeinden bestehende Gesamtkirchengemeinde vergrößert. Ab dem 1. Januar 2027 kommen Oberlahnstein und Bad Ems dazu. Die neue Einheit nennt sich dann Ev. Gesamtkirchengemeinde Rhein-Lahn.
Nötig wurde dieser Schritt durch die Personalsituation in allen beteiligten Gemeinden: keiner der aktuellen Kirchenvorstände hat die volle Stärke, alle arbeiten bereits in Unterzahl. Zusätzlich werden mit dem Entstehen der Nachbarschaftsräume auch zum 1.1.2027 die Pfarrpersonen die Gremien verlassen (müssen), zugunsten von Verkündigung und Seelsorge. In jeder bisherigen Gemeinde bedeutet dies für die Kirchenvorstände weniger Köpfe bei gleichem Arbeitsaufkommen. Und das alles im Ehrenamt.
Dies führte dazu, nach Lösungen zu suchen, um noch arbeits- und entscheidungsfähig zu bleiben und parallel Wege zu finden, wie man sich in der Arbeitsgemeinschaft des übergeordneten Nachbarschaftsraums einbringen kann. Die Lösung wurde unter den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten in der Rechtsform der Gesamtkirchengemeinde gesehen.
Was bedeutet dies nun für das kirchliche Leben vor Ort? Bei der Aufstellung der Gesamtkirchengemeinde Rhein-Lahn war es allen Gemeinden wichtig, ihr jeweiliges Profil beihalten zu können und weitgehend selbst über ihr Gemeindeleben und geistliche Impulse bestimmen zu können.
Das kirchenrechtliche Modell der Gesamtkirchengemeinde besteht aus Ortsausschüssen in allen Gemeindeteilen mit der Hauptaufgabe der Gestaltung des Gemeindelebens und einem Kirchenvorstand, der übergreifende Themen wie Finanzen, Personal und Gebäude steuern soll. Im Kirchenvorstand sind zunächst – also bis zu den regulären Kirchenvorstandswahlen in 2027 – alle Gemeinden vertreten. Proportional zur Mitgliederzahl kommen aus Frücht und Friedrichssegen jeweils ein Vertreter, drei aus Oberlahnstein und vier aus Bad Ems in das Leitungsgremium.
Zum 1.1.2027 startet nicht nur die Gesamtkirchengemeinde Rhein-Lahn, sondern parallel auch die übergeordnete Arbeitsgemeinschaft, zu der auch die Christuskirchengemeinde (dann fusioniert aus Friedland und Niederlahnstein) und Braubach gehören. Die Arbeitsgemeinschaft wird von einem Geschäftsführenden Ausschuss geleitet. Bisher sind sowohl auf Ebene der Gesamtkirchengemeinde wie auch auf Ebene der Arbeitsgemeinschaft Strukturen überlegt und per Satzung festgehalten, viel spannender wird jedoch die Aufgabe diese überall in Funktion zu bringen und mit Leben zu füllen.
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